Solarenergie
- Solarberatung im Kreis Steinfurt
- Solarbotschafter vor Ort – Ihre Experten für Solarenergie
- Photovoltaik auf dem Hausdach
- PV und Wärmepumpe
- Steuerliche Aspekte PV
- Balkonkraftwerke
- PV auf Gewerbedächern
- PV auf kommunalen Liegenschaften
- Freiflächen-PV
- Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung (GGV)
- Energieland Kreis Steinfurt Bürgerenergiegenossenschaft eG
Photovoltaik auf dem Hausdach:
Ihr eigener Strom vom Dach
Mehr als die Hälfte aller Dächer im Kreis Steinfurt eignen sich für Solarstrom. Eine Anlage rechnet sich heute vor allem durch das, was Sie selbst vor Ort verbrauchen: Jede selbst genutzte Kilowattstunde ersetzt teuren Netzstrom. Hier finden Sie die wichtigsten Antworten – und für jedes Thema den Weg zu weiteren Details.
In acht Schritten zur eigenen PV-Anlage:
- VERBRAUCH KLÄREN – Wie viel Strom verbrauchen Sie im Jahr?
- DACH PRÜFEN – Eignung und Ertrag im Solarkataster checken.
- BERATUNG NUTZEN & LETZTE FRAGEN KLÄREN – Kostenlos und unabhängig: Solarbotschafter vor Ort oder Servicestelle Solarenergie.
- ANGEBOTSANFRAGE SO KONKRET WIE MÖGLICH FORMULIEREN – Was möchten Sie? Tipp: Foto des Verteilerkastens mitschicken!
- ANGEBOTE EINHOLEN – mindestens 2 – 3 Fachbetriebe [Solarteure] aus der Region anfragen und vergleichen.
- BEAUFTRAGEN & INSTALLIEREN – Angebot auswählen, Termin vereinbaren, Anlage montieren lassen.
- ANMELDEN – Anlage beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister registrieren.
- IN BETRIEB NEHMEN & OPTIMIEREN – Eigenverbrauch steigern, ggf. Speicher, Wärmepumpe oder Wallbox mitdenken.
Lohnt sich eine Solaranlage überhaupt?
Ja, in den allermeisten Fällen. Entscheidend ist nicht mehr die Einspeisung, sondern der Eigenverbrauch: Für eingespeisten Strom erhalten Sie derzeit noch 7,70 Cent je Kilowattstunde, selbst genutzter Strom spart Ihnen rund 30 Cent und mehr. Ein Süddach ist dabei keine Voraussetzung – Ost-West-Anlagen liefern morgens und abends, wenn Sie zu Hause sind und haben die größe Eigenverbrauchsquote und selbst Norddächer mit flacher Neigung können sich rechnen. → Weitere Informationen unter „Kosten & Wirtschaftlichkeit“
Wie groß sollte die Anlage sein?
So groß, wie das Dach hergibt – in der Praxis meist 6 bis 15 kWp. Planen Sie Ihren künftigen Verbrauch mit ein: Eine Wärmepumpe oder ein Elektroauto verdoppelt den Strombedarf schnell. Die frühere „10-kWp-Grenze“ spielt heute keine Rolle mehr. → Weitere Informationen zu „PV und Wärmepumpe“ sowie „PV und Elektroauto“
Brauche ich einen Speicher?
Ein Speicher hebt den Eigenverbrauch von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent und macht Sie unabhängiger. Heutzutage rechnet sich ein Speicher nahezu immer, hängt aber von Anlagengröße, Verbrauch und Preis ab – als Faustregel gilt etwa eine Kilowattstunde Speicher je 1.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch. Für den reinen Hausstrombedarf ergibt sich im Durschnitt eine Speichergröße von ca. 5 kWh. → Weitere Informationen finden Sie hier: „Stromspeicher“
Wo muss ich die Anlage anmelden?
Zwei Stellen: beim Netzbetreiber vor der Montage (das übernimmt meist Ihr Fachbetrieb) und im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme. Eine Gewerbeanmeldung ist nicht mehr nötig. → Weitere Informationen zu „Solaranlage anmelden“
Was bekomme ich für eingespeisten Strom?
Für Anlagen, die zwischen dem 1. August 2026 und dem 31. Dezember 2026 in Betrieb gehen, gelten 7,70 Cent (Teileinspeisung) bzw. 12,22 Cent (Volleinspeisung) je Kilowattstunde bis 10 kWp – garantiert für 20 Jahre. Der Bundestag berät derzeit über eine grundlegende Reform ab 2027. → Weitere Informationen zu den geplanten Änderungen „Einspeisevergütung & EEG 2027“
Gibt es Förderung?
Beim Kauf einer Photovoltaikanlage zahlen Sie keine Mehrwertsteuer mehr, die Erträge sind bis 30 kWp einkommensteuerfrei und die KfW bietet einen zinsgünstigen Kredit. Ein Bundes- oder Landeszuschuss für private Dächer besteht derzeit nicht; wenige Kommunen im Kreis fördern jedoch Photovoltaikanlagen. → Weitere Informationen unter „PV-Förderung“
Muss ich eine Photovoltaikanlage bauen?
In NRW gilt eine Solarpflicht für Neubauten und seit 2026 auch bei einer vollständigen Dachsanierung. → Weitere Informationen finden Sie unter „Solarpflicht in NRW“
Wer baut mir die Anlage?
Fachbetriebe aus der Region finden Sie mit Hilfe unserer Liste der Solarfachbetriebe aus dem Kreis Steinfurt. Holen Sie sich zwei bis drei Angebote ein und vergleichen Sie hinsichtlich Kosten, Hersteller, Empfehlung und Vertragsbedingungen.
Ansprechperson:
Jens Leopold
Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit
Kreis Steinfurt
Tel: 02551/69-2122
Mail: jens.leopold@kreis-steinfurt.de