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Energetische Stadtsanierung (KfW 432)

Mit einem integrierten Quartierskonzept und anschließendem Sanierungsmanagement die Energieeffizienz in Quartieren erhöhen.

Zur Erreichung der Klimaschutzziele sind zusätzliche Maßnahmen zur Verbesserung des Klimaschutzes in den Kommunen und ihren Quartieren durch Steigerung der Energieeffizienz und Umstieg auf erneuerbare Energieversorgung erforderlich. Mit dem Förderprogramm 432 „Energetische Stadtsanierung“ der KfW-Bank wurde bis 2023 im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) die Entwicklung integrierter Quartierskonzepte und die Begleitung durch ein Sanierungsmanagement unterstützt. Seit 2024 ist das Programm KfW 432 eingestellt.

Der energieland2050 e. V. koordiniert aktuell noch die Erstellung eines integrierten Quartierskonzepts für Altenberge West, die Bergsiedlung in Tecklenburg und Schotthock-Süd in Rheine.

Termine:

  • 4. Juni 2024, 18:00 Uhr: Bürgerversammlung im Quartier Kahler Berg, Gesamtschule Lengerich Tecklenburg, Howesträßchen 18, Tecklenburg
  • 10. Juni 2024, 18:00 Uhr: Vortragsabend „Wärmepumpe“ in der Bergsiedlung Ochtrup, Städtisches Gymnasium, Lortzingstraße 2
  • 11. Juni 2024, 19:00 Uhr: Bürgerversammlung im Quartier Altenberge-West im Bürgerhaus, Kirchstraße 13 in Altenberge
  • 3. Juli 2024, 18:00 Uhr: Bürgerversammlung im Quartier Schotthock-Süd, Ludgerus Forum, Bonifatiusstraße 50 in Rheine

Übersicht aller aktuellen und abgeschlossenen Quartiere im Programm „Energetische Stadtsanierung (KfW 432):

Keine Fortführung der Förderung

Der Bund hat beschlossen, 2024 keine weiteren Mittel für das Programm „Energetische Stadtsanierung“ im Bundeshaushalt zur Verfügung zu stellen. Auch für die Folgejahre sind bislang keine Mittel vorgesehen. Damit können in dem Programm 432 keine Anträge gestellt werden.

Nachfolgend werden die beiden Bausteine des Programms beschrieben:

Integrierte Quartierskonzept

Das integrierte Quartierskonzept berücksichtigt verschiedene Aspekte wie Stadtplanung, Denkmalschutz, Baukultur, Naturschutz, Wohnungswirtschaft, demografische Faktoren und soziale Aspekte. Es identifiziert technische und wirtschaftliche Potenziale zur Energieeinsparung und untersucht Möglichkeiten zur Nutzung erneuerbarer Energien für die Versorgung des Quartiers. Darüber hinaus zeigt es Maßnahmen auf, die kurz-, mittel- und langfristig dazu beitragen können, die CO2-Emissionen zu reduzieren. Das Konzept bildet eine zentrale Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe für eine an der Gesamteffizienz energetischer Maßnahmen ausgerichtete quartiersbezogene Investitionsplanung. Aussagen zur altersgerechten Sanierung des Quartiers, zum Barriereabbau im Gebäudebestand und in der kommunalen Infrastruktur, zur Erarbeitung neuer Nutzungskonzepte für Bestandsgebäude können ebenso Bestandteil der Konzepte sein wie Konzepte für gemischte Quartiere durch die Kombination von Neubau und Bestandsgebäuden oder Aussagen zur Sozialstruktur des Quartiers und Auswirkungen der Sanierungsmaßnahmen auf die Bewohnerinnen und Bewohner. Auch Fragen der Gestaltung einer nachhaltigen, klimafreundlichen Mobilität und einer grünen Infrastruktur im Quartier sowie des Einsatzes digitaler Technologien sind wichtige Bestandteile und werden in dem integrierten Quartierskonzept mit eingebunden.

Sanierungsmanagement

Im Sanierungsmanagement übernimmt der energieland2050 e.V. die Aufgabe, auf Basis des integrierten Quartierskonzepts

  • den Prozess der Umsetzung zu planen,
  • als Anlaufstelle für Fragen der Finanzierung und Förderung zur Verfügung zu stehen,
  • einzelne Prozessschritte für die übergreifende Zusammenarbeit und Vernetzung wichtiger Akteure zu initiieren,
  • Sanierungsmaßnahmen der Akteure zu koordinieren,
  • Maßnahmen zum Monitoring und zur Erfolgskontrolle zu initiieren.

Ansprechpersonen:

Lukas Hage

energieland2050 e. V. des Kreises Steinfurt

Tel: 02551/69-2120
Mail: lukas.hage@kreis-steinfurt.de

Kristin Neumann

energieland2050 e. V. des Kreises Steinfurt

Tel: 02551/69-2123
Mail: kristin.neumann@kreis-steinfurt.de

Das Programm „Energetische Stadtsanierung“ wird von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert und von der Kreissparkasse Steinfurt zusätzlich finanziell unterstützt: