Solarenergie
- Solarberatung im Kreis Steinfurt
- Solarbotschafter vor Ort – Ihre Experten für Solarenergie
- Photovoltaik auf dem Hausdach
- PV und Wärmepumpe
- Steuerliche Aspekte PV
- Balkonkraftwerke
- PV auf Gewerbedächern
- PV auf kommunalen Liegenschaften
- Freiflächen-PV
- Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung (GGV)
- Energieland Kreis Steinfurt Bürgerenergiegenossenschaft eG
Photovoltaik und Wärmepumpe:
das starke Paar fürs Eigenheim
Eine Wärmepumpe macht aus einer Kilowattstunde Strom drei bis vier Kilowattstunden Wärme. Kommt der Strom vom eigenen Dach, heizen Sie besonders günstig und klimafreundlich. Damit das aufgeht, müssen Anlage, Wärmepumpe und Speicher zusammen geplant werden.
Was die Kombination bringt
- Höherer Eigenverbrauch: Die Wärmepumpe nimmt Solarstrom ab, der sonst für wenige Cent ins Netz ginge – vor allem in der Übergangszeit und für Warmwasser im Sommer.
- Geringere Heizkosten: Jede selbst erzeugte Kilowattstunde ersetzt Netzstrom zum normalen Strom- oder Wärmepumpentarif.
- Weniger CO₂: Heizen ohne Öl und Gas, im Sommerhalbjahr fast vollständig mit Sonnenstrom.
Realistisch bleiben
Im Winter, wenn die Wärmepumpe am meisten Strom braucht, liefert die PV-Anlage am wenigsten. Übers Jahr deckt eine typische Dachanlage etwa 25 bis 40 Prozent des Wärmepumpenstroms – im Sommer fast alles, von November bis Februar wenig. Rechnen Sie deshalb nicht mit „autark heizen“, sondern mit einer spürbaren Entlastung.
So planen Sie richtig
- Dach voll belegen: Lieber 12 kWp oder mehr statt nur bspw. 8 kWp – die Mehrkosten je kWp sind gering, der Winterertrag steigt.
- Wärmepumpe SG-Ready wählen: Dann kann sie bei Solarüberschuss gezielt Warmwasser oder den Pufferspeicher aufheizen.
- Energiemanagement einplanen: Ein Energiemanagementsystem steuert Wärmepumpe, Speicher und Wallbox nach Sonnenangebot.
- Speicher passend dimensionieren: Ein Batteriespeicher hilft im Tagesverlauf, nicht über den Winter. → „Stromspeicher“
Häufige Fragen
Nicht zwingend. Mit einem separaten Zähler können Sie einen günstigeren Wärmepumpentarif nutzen, verlieren aber die Möglichkeit, Solarstrom direkt für die Wärmepumpe zu verwenden. Eine Lösung kann das sogenannte Messkonzept 8 sein, sodass Sie auch im Falle von zwei Zählern den Solarstrom für die Wärmepumpe nutzen können, kostet aber extra. Lassen Sie sich beide Varianten durchrechnen.
Ja, Netzbetreiber dürfen steuerbare Verbraucher nach § 14a EnWG zeitweise dimmen – dafür gibt es reduzierte Netzentgelte. Ihre Wärmeversorgung bleibt gesichert.
Für die Wärmepumpe können Sie über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) eine Förderung beantragen und für die PV-Anlage gibt es derzeit keine Zuschüssen sondern lediglich die Förderung in Form der noch bestehenden Einspeisevergütung und den Steuervorteilen.
Ansprechperson:
Jens Leopold
Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit
Kreis Steinfurt
Tel: 02551/69-2122
Mail: jens.leopold@kreis-steinfurt.de