Solarenergie
Photovoltaik-Förderung: Was es 2026 für Zuschüsse gibt
Die wichtigste Förderung für private Solaranlagen ist heute kein Zuschuss, sondern der Steuervorteil: keine Mehrwertsteuer beim Kauf, keine Einkommensteuer auf die Erträge. Dazu kommen zinsgünstige Kredite und – je nach Wohnort – kommunale Zuschüsse. Ein Landesprogramm für private Dächer gibt es in NRW derzeit nicht. Stand: September 2026.
Kurz gesagt: Für Ihr Hausdach zählen Nullsteuersatz, KfW-Kredit und ggf. Ihre Kommune. Warten Sie nicht auf ein Landesprogramm – die Einspeisevergütung für 2026 ist der wichtigere Stichtag.
Förderung im Überblick
- Nullsteuersatz (§ 12 Abs. 3 UStG) – 0 % Mehrwertsteuer auf Kauf und Installation von PV bis 30 kWp, inkl. Speicher
- Einkommensteuerbefreiung für Privatpersonen und WEGs – keine Steuer auf Erträge bis 30 kWp (EFH) bzw. 15 kWp je Einheit
- Einspeisevergütung (EEG) – fester Preis für 20 Jahre → „EEG 2027“
- KfW 270 „Erneuerbare Energien – Standard“ – zinsgünstiger Kredit für PV, Speicher, Netzanschluss
- progres.NRW Klimaschutztechnik – Zuschuss für Speicher, Mieterstrom, Carports, Fassaden-PV für Mehrfamilienhäuser, Gewerbe und Kommunen – seit 10.12.2025 pausiert
- Moderne Sportstätte / Vereinsförderung – ggf. PV-Förderung als Teil der Sanierung
- Programme einzelner Städte und Gemeinden – Pauschalen für Balkonkraftwerke oder Dach-PV
Alle Förderprogramme finden
Förder-Navi von NRW.Energy4Climate: Tagesaktuelle Übersicht aller Bundes- und Landesprogramme, Themenbereich „Energieversorgung“. → Förder-Navi
Häufige Fragen:
Vom Land nein; einige Kommunen zahlen Pauschalen – fragen Sie in Ihrer Kommune nach.
Ja, der Fachbetrieb stellt die Rechnung ohne Mehrwertsteuer aus. Sie müssen nichts beantragen.
Bei Zuschüssen fast immer ja – erst Bewilligung, dann Auftrag.
Ansprechperson:
Jens Leopold
Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit
Kreis Steinfurt
Tel: 02551/69-2122
Mail: jens.leopold@kreis-steinfurt.de